Schlaflosigkeit – Ursachen, Folgen und was man dagegen tun kann

Die Schlaflosigkeit sollte dich nicht von einer erholsamen Nacht abhalten
Schlaflosigkeit - wenn das Bett kein Ort des Wohlbefindens mehr ist

Insomnie – Was ist das?

Bestimmt kennt jeder Leser hier folgendes Phänomen: Man liegt abends im Bett und bekommt kein Auge zu. Egal wie sehr man sich auch bemüht, der dringend benötigte Schlaf will einfach nicht eintreten. Hat man es dann endlich mal geschafft, hält die Nachtruhe nicht lange an und man wacht immer wieder auf. Im Einzelfall ist dieses Problem ganz normal. Tritt es jedoch häufiger auf, vor Allem in Kombination mit Durchschlafstörungen, kann man von einer krankhaften Schlafstörung sprechen. Diese Schlaflosigkeit wird in Fachkreisen als Insomnie bezeichnet und hält den Betroffenen von einer erholsamen Nacht ab. Das Schlimme hierbei ist der potenziell entstehende Teufelskreis: In der Nacht hat man Angst, am nächsten Tag nicht ausgeschlafen und fit zu sein. Tagsüber sorgt man sich dann wieder um die bevorstehende schlaflose Nacht.

Ursachen der Schlaflosigkeit

Es gibt viele Gründe die uns am Ein- bzw. Durchschlafen hindern können. Negative Gegebenheiten wie beruflicher Stress, körperliche sowie seelische Krankheiten oder gar erbliche Veranlagung lassen sich meist nur schwer bzw. garnicht ändern. Allerdings gibt es auch beeinflussbare Faktoren, welche es zu vermeiden gilt. Dazu zählen:

Alkoholhaltige Getränke helfen nicht gegen Schlaflosigkeit
Alkoholhaltige Getränke helfen nicht gegen Schlaflosigkeit

Alkohol & Drogen

Der „Schlummertrunk“ oder das „Feierabendbier“ sind in keinem Fall eine langfristige und nachhaltige Lösung gegen die Schlaflosigkeit. Der Alkohol stört wichtige Prozesse im Gehirn, die vor Allem in der Tiefschlafphase reibungslos ablaufen sollten. Auch andere Rauschmittel wirken in der Regel psychoaktiv auf das Gehirn ein und behindern den Organismus am natürlichen Ein- bzw. Durchschlafen.

 

Koffein

Koffein blockiert im Gehirn Rezeptoren, an denen am Abend eigentlich die chemische Verbindung Adenosin als „Müdemacher“ andocken soll.

Koffein ist ein entscheidender Faktor für Schlaflosigkeit
Nicht nur Kaffee macht Sie schlaflos
Wer an Schlaflosigkeit leidet, sollte nicht zu spät abends Sport machen
Sport zu ungünstigen Zeiten kann sie schlaflos machen

Sport spät abends

Körperliche Aktivität regt das Herz-Kreislauf-System sowie den Stoffwechsel an und wirkt dem „Herunterfahren“ des Organismus entgegen.

Geistige Anstrengung kurz vor dem Bettgehen

Ähnlich wie beim Sport aktivieren Sie bei geistiger Anstrengung bestimmte Regionen im Gehirn, welche eigentlich in den „Ruhemodus“ kehren sollten.

Geistige Anstrengung kann zu Schlaflosigkeit führen
Mentale Anstrengung kann für guten Schlaf hinderlich sein

Folgen der Schlaflosigkeit

Die Auswirkungen von mangelndem Schlaf können sehr drastisch sein und sind gefährlicher als die meisten Menschen glauben. Neben erhöhter Reizbarkeit und niedriger Stressresistenz können Tagesmüdigkeit, Konzentrationsmangel und vermindertes Reaktionsvermögen fatale Folgen haben. Die überwiegende Mehrheit der Verkehrsunfälle lässt sich auf kurzzeitiges Einnicken am Steuer, den sogenannten Sekundenschlaf, zurückführen. Dem Thema Schlaflosigkeit sollte unter Anderem deswegen eine viel größere Aufmerksamkeit und Wichtigkeit beigemessen werden.

Generell gilt ein ausreichender und erholsamer Schlaf als essenziell für ein gesundes Leben. Wer regelmäßig zu wenig Schlaf bekommt, schädigt seinen Organismus nachhaltig. Bluthochdruck, erhöhte Gefahr für einen Herzinfarkt oder eine verminderte Lebenserwartung sind nur wenige Beispiele dafür.

Was kann ich dagegen tun?

Wer über Schlaflosigkeit klagt sollte Alles daran setzen, dass sich wieder ein geregelter Tag-Nacht Rhythmus mit mind. 6,5 – 8 Stunden durchgehendem Schlaf einstellt. Im Folgenden werden einige Tipps & Tricks erläutert, die bei der Erreichung dieses Ziels helfen können.

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Wie bei vielen anderen Problemen ist auch bei Schlaflosigkeit die Devise: Zunächst versuchen seine Situation eigenhändig zu verbessern und erst nach angemessener Zeit externe Hilfe in Anspruch nehmen. Das heißt in diesem Fall: Wenn Sie bei Beherzigung der oben genannten Ratschläge nach ca. 2 Wochen noch keine Erfolge erzielen können, schauen Sie sich nach professioneller Hilfe wie z.B. Therapiemöglichkeiten um.

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