Schlafstörungen Ursachen? Das Wichtigste auf einen Blick

Die 7 häufigsten Auslöser und wie ihr erfolgreich gegen sie vorgehen könnt

Probleme beim Einschlafen, unregelmäßige Schlafenszeiten und ständiges Aufwachen bis hin zu schlaflosen Nächten. Schlafstörungen können in den unterschiedlichsten Varianten auftreten, aber haben trotzdem eine Gemeinsamkeit:

Tagsüber kämpfen wir gegen Müdigkeit und Erschöpfung an. Die Leistungsfähigkeit sinkt und auf Dauer leidet auch unsere Lebensqualität.

In unserem Ratgeber findest du die häufigsten Ursachen für Schlafstörungen. Außerdem geben wir dir nützliche Tipps, um endlich wieder in einen erholsamen Schlaf zu finden.

 

Schlafstörungen – was ist das eigentlich?

Stundenlang wach liegen mit dem quälenden Wissen, dass man am nächsten Tag früh raus muss. 
Nachts immer wieder grundlos geweckt werden und mit einem Blick auf die Uhr feststellen, dass nur eine Stunde vergangen ist. 
In den frühen Morgenstunden – nach weniger als drei oder vier Stunden Schlaf – erschöpft aufwachen und keine Ruhe mehr finden, bis der Wecker endlich klingelt. 

Wenn dir diese Szenarien bekannt vorkommen, dann leidest auch du unter Schlafstörungen. Damit bist du nicht alleine!
Millionen Menschen in Deutschland kämpfen mit erheblichen Problem beim Ein-/Durchschlafen und dem frühmorgendlichen Erwachen. Die meisten von ihnen würden ihren Schlaf nicht als erholsam bezeichnen. Übrigens sind Frauen hiervon häufiger betroffen als Männer. 

Schlafstörungen – was steckt dahinter?

Entwickeln sich die Schlafprobleme zum Dauerzustand, so wird unser Alltag in vielerlei Hinsicht erheblich beeinträchtigt. Wir sind dann anhaltend einer körperlichen und psychischen Belastung ausgesetzt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt bedarf es einer Behandlung, um unsere Gesundheit nicht nachhaltig zu gefährden.

Oft rätseln wir über die Gründe für unsere Schlaflosigkeit und was wir dagegen tun können. Im Folgenden erfährst du noch mehr über Schlafstörungen, Ursachen sowie unsere besten Tipps zur Verbesserung der Schlafqualität.

Hier werden die Ursachen für Schlafstörungen aufgezeigt

 

Wie zeigen sich Schlafstörungen?

Es gibt nicht nur eine einzige Form der Schlafstörungen.
Genau wie bei anderen Krankheitsbildern treten auch hier verschiedene Ausprägungen von Schlafstörungen auf. Diesen liegen wiederum mindestens genauso viele unterschiedliche Ursachen zu Grunde.

Hier haben wir euch eine kurze Auflistung der verbreitetsten Schlafstörungen zusammengestellt:

    • Primäre und sekundäre Schlaflosigkeit (Insomnie)
    • Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus (Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen)
    • Übermäßige Tagesschläfrigkeit (Hypersomnie)
    • Extreme Form der Hypersomnie: Narkolepsie
    • Schlafbezogene Störungen der Bewegung (unruhige Gliedmaßen, Restless-Legs-Syndrom)
    • Schlafbezogene Störungen der Atmung (Schlafapnoe, Schnarchen)
    • Ungewöhnliche Verhaltensweisen im Schlaf (Parasomnien)

Eine genaue Abgrenzung von Schlafstörungen ist nicht immer möglich.

Es können auch mehrere Störungen gleichzeitig auftreten.

So führt beispielsweise eine schlafbezogene Bewegungsstörung wie das Restless-Legs-Syndrom oft zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Eine strikte Trennung der einzelnen Schlafstörungen und Ursachen ist aufgrund der hohen Komplexität dieser Erkrankung nicht immer möglich. 

Wenn du mehr zu den einzelnen Ausprägungen der Störungen erfahren willst, dann schaue bei unserem ausführlichen Beitrag zum Thema Schlafstörungen vorbei. 

Wann werden Schlafstörungen und Ursachen zum Problem?

Sobald schlafbezogene Probleme über mehrere Wochen hinaus andauern, spricht man von chronischen Schlafstörungen. Sie sind insofern gefährlich, als sie bei uns eine Vielzahl von unangenehmen bis hin zu gesundheitsschädlichen Begleitsymptomen hervorrufen.

Wer nicht genügend schläft wird früher oder später an Konzentrationsschwächen und Beeinträchtigungen des Gedächtnisses leiden. Auch andere kognitive Fähigkeiten verlieren an Leistungsfähigkeit. Nur allzu oft drückt der Schlafmangel auf die Stimmung und unser psychisches Wohlbefinden. In vielen Situationen fühlen wir uns schneller überfordert und reagieren deutlich emotionaler und unausgeglichener auf unsere Mitmenschen. Auf lange Sicht leiden darunter vor allem unsere sozialen Kontakte. Im schlimmsten Fall kann das sogar die Entwicklung psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, begünstigen. 

Schlafstörungen beeinträchtigen uns nicht nur mental.

Die Müdigkeit mindert unsere Produktivität und sorgt für verzögerte Reaktionszeiten. Es kann dadurch schneller zu (Arbeits-)Unfällen kommen. Auch unser Immunsystem wird durch chronische Schlafstörungen geschwächt. Damit bietet es eine größere Angriffsfläche für Infektionen. Eine gute Schlafquantität und -qualität erweist sich als unverzichtbar für unser Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es daher bei allen Arten von Schlafstörungen den Ursachen nachzugehen.

Eine genaue Abgrenzung von Schlafstörungen ist nicht immer möglich.

Es können auch mehrere Störungen gleichzeitig auftreten.

So führt beispielsweise eine schlafbezogene Bewegungsstörung wie das Restless-Legs-Syndrom oft zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Eine strikte Trennung der einzelnen Schlafstörungen und Ursachen ist aufgrund der hohen Komplexität dieser Erkrankung nicht immer möglich. 

Willst du mehr zu den einzelnen Ausprägungen erfahren? Schaue bei unserem ausführlichen Beitrag zum Thema Schlafstörungen vorbei. 

Wann werden Schlafstörungen und Ursachen zum Problem?

Sobald schlafbezogene Probleme über mehrere Wochen hinaus andauern, spricht man von chronischen Schlafstörungen. Sie sind insofern gefährlich, als sie bei uns eine Vielzahl von unangenehmen bis gesundheitsschädlichen Begleitsymptomen hervorrufen.

Wer nicht genügend schläft wird früher oder später an Konzentrationsschwächen und Beeinträchtigungen des Gedächtnisses leiden. Auch die Leistung andere kognitiver Fähigkeiten nimmt ab. Nur allzu oft drückt der Schlafmangel auf die Stimmung und unser psychisches Wohlbefinden. In vielen Situationen fühlen wir uns schneller überfordert. Wir reagieren deutlich emotionaler und unausgeglichener auf unsere Mitmenschen. Auf lange Sicht leiden darunter vor allem unsere sozialen Kontakte. Im schlimmsten Fall kann das sogar die Entwicklung psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, begünstigen. 

Schlafstörungen beeinträchtigen uns nicht nur mental.

Die Müdigkeit mindert unsere Produktivität und sorgt für verzögerte Reaktionszeiten. Dadurch kann es schneller zu (Arbeits-)Unfällen kommen. Auch unser Immunsystem wird durch chronische Schlafstörungen geschwächt. Damit bietet es eine größere Angriffsfläche für Infektionen. Eine gute Schlafquantität und -qualität erweist sich als unverzichtbar für unser Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es daher bei allen Arten von Schlafstörungen den Ursachen nachzugehen.

 

Schlafstörungen – Ursachen?

Um euren Schlafstörungen gezielt entgegen zu wirken, empfiehlt es sich zuerst den möglichen Ursachen für Schlafstörungen auf den Grund zu gehen. Daher nennen wir euch im Folgenden die 7 häufigsten Auslöser für Schlafprobleme.

1. Ursache: Psychische Erkrankungen

Häufig stellen sich Erkrankungen der Psyche als Ursachen für Schlafstörungen heraus.

Besonders Menschen, die an Depressionen leiden, haben mit frühem Erwachen und Durchschlafproblemen zu kämpfen. Die Betroffenen wachen meist mehrere Stunden vor der gewohnten Zeit auf, oft gegen 4 oder 5 Uhr morgens. Anschließend können sie bis zum Beginn des Tages nicht mehr in den Schlaf finden. 

Auch Schizophrenie oder Psychosen können Auslöser für Insomnien sein. Bei Betroffenen von Angstzuständen und dem Burn-Out-Syndrom äußern sich die Schlafprobleme vor allem beim Einschlafen. Dann befinden sie sich meistens in einer starken inneren Unruhe und können sich nicht auf die wichtige Entspannungsphase vor dem Schlaf einlassen.

2. Ursache: Übermäßiger Alkoholkonsum oder Drogenmissbrauch

Alkohol verschlechtert die Schlafqualität.

Ein Glas Wein kann bekanntlich eine schlaffördernde Wirkung erzielen und uns schnell einschlafen lassen. Dennoch ist dieses Genussmittel nur mit Vorsicht zu genießen. Zwar erweist sich Alkohol einerseits für ein schnelles Einschlafen als nützlich, andererseits verringert sich dadurch die Qualität des Schlafes. Alkoholkonsum zählt zu den Ursachen für Schlafstörungen, weil es uns schlechter durchschlafen lässt und somit die wichtige Regeneration im Schlaf beeinträchtigt.

Genauso nachteilig oder teils noch fataler wirken sich Koffein, Nikotin und illegale Suchtmittel auf unsere Schlafgesundheit aus. Als Ursachen für die unterschiedlichsten Arten von Schlafstörungen sind Drogen überdies mit dem Risiko verbunden, selbst Jahre nachdem man ihrem Konsum entsagt hat, noch Schlafprobleme zu verursachen. 

3. Ursache: Einnahme von Medikamenten mit schlafstörender Nebenwirkung

Auch Nebenwirkungen von Medikamenten können Ursachen für Schlafstörungen darstellen.

Dabei handelt es sich um Medikamente für die verschiedensten Krankheiten. Deren Wirkstoffe verursachen einen schlafhemmenden Nebeneffekt: Medikamente gegen Bluthochdruck, Asthma-Mittel (z.B. Theophyllin), Cortison, Chemotherapie-Medikamente (Zytostatika), manche Antidepressiva, Schilddrüsenhormone, Antibiotika, Schlafmittel (Benzodiazepine), Medikamente gegen Demenz, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) oder harntreibende Medikation (Diuretika).

Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von Schlafmitteln geboten! Wenn du beim Absetzen der Medikamente zu abrupt vorgehst, riskierst du ein erneutes Aufkommen deiner Schlafstörungen. Überlege dir daher gut, ob du wirklich zu pharmazeutischen Schlafmitteln greifen willst. Vielleicht möchtest du lieber auf einen unserer Tipps zum schnellen Einschlafen zurückgreifen. Unsere Einschlafhilfen bringen den großen Vorteil mit, dass du nicht Gefahr läufst in eine Abhängigkeit zu rutschen. 

4. Ursache: Erkrankungen organischen Ursprungs

Wenn innere Organe von Erkrankungen betroffen sind, hat das meistens auch eine negative Wirkung auf unseren Schlaf.

So sind chronische Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Nieren oder der Leber oft mit Insomnie verbunden. Aber auch Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege und hormonell bedingte Krankheiten führen zu Schlaflosigkeit, stark erhöhter Tagesmüdigkeit, Durchschlafproblemen oder einem gestörten Schlafrhythmus.

Wer nachts mit Schmerzen zu kämpfen hat, wird gewöhnlich auch nicht so leicht in den Schlaf finden. Daher leiden vor allem auch Menschen mit starken Rücken- oder Kopfschmerzen, sowie Rheuma- und Krebspatienten an Schlafstörungen. Umgekehrt steigert der chronische Schlafmangel leider auch das Schmerzempfinden, so dass ein Teufelskreis oft vorprogrammiert ist.

5. Ursache: Erkrankungen neurologischen Ursprungs

Erkrankungen oder Störungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven sollten bei Schlafstörungen in Betracht gezogen werden.

Beispielsweise tritt Hypersomnie, also eine übermäßige Tagesschläfrigkeit, häufig als Folge von Störungen im Zwischenhirn auf und schlafbezogenen Bewegungsstörungen wie dem Restless-Legs-Syndrom liegt eine gestörte Nachrichten-Übermittlung im Nervensystem zu Grunde. Auch die folgenden neurologischen Krankheiten können für eine oder mehrere Schlafstörungen verantwortlich sein: Epilepsie, Morbus Parkinson, Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Gehirntumore, Demenz und Entzündungen der Hirnhaut. 

Auch andere Beschwerden können unseren Schlaf beeinträchtigen.

Betroffene von Tinnitus müssen beispielsweise vermehrt starke Einschlafproblemen hinnehmen. Abends und nachts reduziert sich unser Umgebungslärm erheblich und Stille kehrt ein, weshalb sich Betroffene nicht mehr mit anderen Geräuschen ablenken können. Dadurch tritt das unangenehme Ohrengeräusch umso präsenter in den Vordergrund und verhindert eine Entspannungs- und Ruhephase bei den Erkrankten.

6. Ursache: Schädliche Schlafbedingungen

Entscheidend für ein erholsames Schlaferlebnis ist die richtige Schlafumgebung.

Wenn dein Schlafzimmer ein Gefühl von Stress in dir auslöst, dann wirkt sich das nachteilig auf deine Schlafqualität aus. Sollte dein Arbeitszimmer auch dein Schlafzimmer sein oder dein Bett Rückenschmerzen begünstigen, kann das schnell passieren. Weitere Ursachen für Schlafstörungen können außerdem viel Helligkeit und Ausstrahlung von blauem Licht sein. Zudem erweisen sich Lärm im Schlafraum, nicht ausreichend Frischluft sowie zu hohe oder zu niedrige Temperaturen als schädlich.

Des Weiteren gehen Schlafprobleme oft auf unregelmäßige Schlafenszeiten und schlafschädliche Gewohnheiten zurück. Wer Schichtarbeit ausübt oder oft an Orte in unterschiedlichen Zeitzonen reist, sieht sich wahrscheinlich mit Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus konfrontiert. 

Manche Ursachen für Schlafstörungen sind jedoch recht leicht zu vermeiden. Man kann einfach auf schwere Mahlzeiten und intensive sportliche Betätigung vor dem Zubettgehen verzichten. 

7. Ursache: Persönliche Probleme im Privat- und Berufsleben

Spannungen im Arbeitsumfeld oder Streit mit Angehörigen stellen eine große Belastung für unseren Schlaf dar.

Wer tagsüber und vor allem abends viel Stress ausgesetzt ist, wird wohl kaum friedlich und schnell in den Schlaf finden. Solange der Konflikt nur über einen kurzen Zeitraum andauert und die Schlafstörungen danach schnell wieder abklingen, besteht trotz der Belastung kein medizinischer Handlungsbedarf.

Falls sich die Probleme und die damit einhergehenden Schlafstörungen allerdings nicht zeitnah auflösen, solltest du aktiv werden.

Hier sehen Sie eine Infografik zu den Ursachen von Schlafstörungen

 

Einschlafhilfen – Unsere nützlichsten Tipps für dich

Bei primärer Insomnie – Schlaflosigkeit, der keine organische, neurologische oder psychiatrische Ursache zuteilbar ist – fällt es oft schwer geeignete Behandlungsmethoden zu finden. Allerdings können bei dieser Schlafstörung schon einfache Anpassungen der Verhaltensweise für eine deutliche Verbesserung der Schlafqualität sorgen. 

Deshalb haben wir unsere besten Tipps zum Einschlafen kurz und knapp für dich in der folgenden Liste zusammengestellt. Vielleicht ist ja die ein oder andere neue Idee für dich dabei, die dir zu einem langen und erholsamen Schlaf verhilft.

 

    • Nimm abends nur noch leichte Kost zu dir 
    • Verzichte auf Koffein, Nikotin und Alkohol vor dem Zubettgehen 
    • Gewöhne dir regelmäßige Schlafenszeiten an 
    • Achte auf frische und kühle Luft im Schlafzimmer
    • Versuche es mit Musik, Meditation oder Entspannungsübungen 
    • Richte dir eine dunkle und ruhige Schlafumgebung ein 
    • Reduziere deine Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen

Weitere Tipps und Informationen findest du in unserem Beitrag über die beste Einschlafhilfe für dich

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