Tinnitus Medikament ist meist der erste Versuch gegen den Tinnitus vorzugehen. Bisher gibt es noch keine Medikamente, die den Tinnitus komplett heilen können. Allerdings gibt es einige Medikamente, die den Tinnitus maßgeblich lindern und somit den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurückgeben können.

Um diese Frage zu beantworten ist es zuerst wichtig zwischen zwei verschiedenen Arten von Tinnitus zu unterscheiden: 

Objektiver Tinnitus

Unter dem objektiven Tinnitus ist ein indentifizierbares Geräusch zu verstehen, das im menschlichen Körper entsteht und zum Gehör weiter übertragen wird. Diese Geräusch ist nicht nur vom Betroffenen, aber auch von einer ausstehenden Person zu erkennen. Akustik-Messungen können spontane atoakustische Emissionen im Gehörgang wahrnehmen.  Mögliche Ursachen hierfür sind organischer Herkunft wie beispielsweise Turbulenzen in der Blutbahn.

Subjektiver Tinnitus

Subjektiver Tinnitus, der im Vergleich zum objektivem Tinnitus um ein Vielfaches öfter auftritt, ist nicht akustisch messbar. Das liegt daran, dass diese Art von Tinnitus nicht auf Schallwellen beruht, sondern aufgrund von fehlgesteuerter Nervenaktivität innerhalb des Gehirns auftritt. Derzeit gibt es in der Forschung neue Ansätze anhand von bildgebenden Verfahren einen subjektiven Tinnitus erkennen zu kennen, dieser ist aber noch keine freigegebene Diagnostikmethode.

Ursachen des subjektiven Tinnitus

Gerade weil der subjektive Tinnitus deutlich öfter diagnostiziert wird als der objektive Tinnitus, beschäftigt man sich viel damit, wo die Ursache für diese Art von Tinnitus kommen könnte. 

Zuerst war man davon überzeugt, dass der subjektive Tinnitus seinen Ursprung im Innenohr hat. Von dieser Theorie hat man sich aber verabschiedet, als man herausfand, dass durch eine Durchtrennung des Hörnervs der Tinnitus nicht verschwand.

Im nächsten Schritt sah man sich die neuronale Aktivität innerhalb des Gehirns an. So verglich man MRT-Aufnahmen von Tinnitus-Patienten sowie Personen ohne Tinnitus. Daraus ergab sich, dass die neuronale Aktivität der beiden Gruppen in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns gewisse Unterschiede aufwies. Aufgrund dieser Erkenntnis entstand die Annahme, dass Tinnitus als Folge von Hörstörungen in seiner Entstehung vergleichbar mit der Entstehung von Phantomschmerzen und anderen Phantomwahrnehmungen ist. Achten die Betroffenen verstärkt auf den Tinnitus verfallen sie einem Teufelskreis. Denn je bewusster man auf seinen Tinnitus achtet, desto mehr verstärkt er sich und desto intensiver wird er – vergleichbar mit dem Schmerz. Äußere Einflüsse wie Stress können ebenso den Tinnitus verstärken, da sie die Aktivität auf den Nervenbahnen deutlich erhöhen. Desweiteren ist Studien zu Folge die Aktivität der Nervenbahnen bei Tinnitus Patienten im Vergleich zur Aktivität einer nicht betroffenen Person deutlich erhöht.

Einflüsse die Auslöser für einen subjektiven Tinnitus sein können sind unter anderem:

  • Tauchunfälle (Dekompressionskrankheit oder Barotrauma)
  • Hörsturz
  • Schalltrauma
  • Verstopfung des Gehörgangs
  • Tumor am Gehörnerv (Akustikusneurinom)
  • Knalltrauma
  • Lärmschwerhörigkeit
  • Morbus Menieré

Wir stellen dir heute vier Arten von Tinnitus Medikamenten vor, zeigen dir Vor- als auch Nachteile auf, wann man sie anwendet und diskutieren ihre Wirksamkeit. Die Medikamente, die vorstellt werden, sind:

  • Gingko-Tabletten
  • Psychopharmaka
  • Kortison 
  • Insulin

Ginkgo-Tabletten

Warum Ginkgo-Tabletten?

Eine der Möglichkeiten Tinnitus zu behandeln sind Tabletten, welche Ginkgo enthalten. Ginkgo-Präparate sind ein rein pflanzliches Produkt. Durch die Einnahme von Ginkgo wird die Gesamtbelastung durch Ohrengeräusche reduziert. 

Wann verwende ich Ginkgo-Tabletten?

Ginkgo setzt man häufig bei Tinnitus ergänzend zu einer durchblutungsfördernden Therapie ein. Das Ginkgo-Extrakt kann dabei helfen, stressbedingte Durchblutungsstörungen des Innenohrs zu verbessern, da die Nervenzellen an dieser Stelle besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Ginkgo-Präparate haben sich besonders bei akutem Tinnitus bewährt. Dabei gilt folgender Grundsatz: Die Behandlung soll so schnell wie möglich begonnen werden. So kann einer Verschlechterung der Symptome vorgebeugt werden.

Helfen Ginkgo-Präparate wirklich?

Über diese Frage wird derzeit hitzig diskutiert. Denn Stimmen, die behaupten, dass Ginkgo-Tabletten gar keine effektive Wirkung haben, werden immer lauter. Stand jetzt gibt es keine wissenschaftlich belegten Studien, die klar die Wirksamkeit von Ginkgo-Präparaten bestätigen/verneinen. Jedoch gibt es immer wieder Experimente, die die Wirksamkeit mit Placebos vergleichen. Das Ergebnis solcher Studien ist, dass die Effekt von Ginkgo kein anderer als der einer Placebo-Tablette ist. Soll heißen: Die Aussagen der Befragten brachten das Ergebnis, dass die Ginkgo-Tablette die gleiche Wirkung hat, wie eine Tablette die keinerlei Wirkstoffe beinhaltet.
Zusammenfassend: Es gibt immer mehr kritischere Stimmen, dass Ginkgo keine Heilungswirkung auf Tinnituserkrankte haben. Nichtsdestotrotz gehören Ginkgo-Präperate in Deutschland zu den meist verschriebenen Tinnitus Medikamenten

Psychopharmaka

Unter Psychopharmaka versteht man Medikamente, die durch Ihre Inhaltsstoffe Auswirkungen auf das Gehirn haben. Deshalb werden sie meist bei psychisch erkrankten Personen angewendet. Eine Art von Psychopharmaka sind Antidepressiva, welche am Häufigsten als Psychopharmaka bei Tinnitus verwendet werden. 

Wie helfen Psychopharmaka bei Tinnitus?

Das ist eine Frage, die Ärzte bis heute nicht genau beantworten können. Ärzte verschreiben Psychopharmaka, da diese eine beruhigende Wirkung auf das zentrale System haben. Die Vermutung ist, dass die von dort ausgehende Tinnitus-Verstärkung durch dieses Tinnitus Medikament reduziert wird. In Folge dessen lindern sie das Tinnitus-Leiden so gut es möglich ist und helfen auch bei Einschlafstörungen.   

Antidepressiva werden selten nur für Tinnitus verschrieben. Normalerweise nehmen an Depressionen erkrankte Personen diese Medikamente ein. Einige Patienten, deren Depression mit Antidepressiva therapiert wurden, berichteten, dass sich nach der Behandlung ihr Tinnitus sich merklich verbesserte. So werden Antidepressiva auch eingesetzt, um den Patienten mit dieser psychischen Erkrankung die Lebensumstände zu erleichtern und Ihnen die alltägliche Last des Tinnitus abzunehmen.
Andererseits werden Antidepressiva aber auch eingesetzt um mögliche Komorbiditäten zum Tinnitus auszuschließen. Unter Komorbiditäten versteht man Erkrankungen, die aufgrund einer anderen Erkrankung auftreten. Ein Beispiel ist die Alkoholabhängigkeit, die sich aufgrund einer Psychose entwickelt hat.  Auf Tinnitus bezogen soll das heißen, dass man Antidepressiva bei psychisch labilen Leuten verwendet, damit diese nicht aufgrund des Tinnitus in Verbindung mit anderen Umständen an Depressionen erkranken.

Sind Psychopharmaka unbedenklich?     

Wie alle Medikamente haben Psychopharmaka Nebenwirkungen und  Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Deshalb muss die Einnahme unter strenger ärztlicher Kontrolle und mit Vernunft erfolgen. Dein Arzt oder deine Ärztin soll dich vor einer Einnahme des Medikaments über die möglichen negativen Auswirkungen und Folgen aufklären.
Ganz grundsätzlich ist es jedoch der Fall, dass die Wirkung und Besserung des Tinnitus meist nicht die potenziellen Risiken übertrifft. Deshalb werden Antidepressiva meist nicht verschrieben um deinen Tinnitus zu teilen.

Kortison

Die genaue Wirkung von Kortison bzw. der Grund wieso Kortison bei manchen Personen hilft ist unerforscht. Es wird darüber vermutet, dass Kortison eine entzündungshemmende, durchblutungsfördernde, immunologische sowie abschwellende Wirkung hat. Über eine Behandlung wird erst nach ein paar Tagen nach dem ersten Auftreten des Tinnitus nachgedacht. Kortison kann entweder per Infusion oder per Injektion direkt ins Mittelohr verabreicht werden. Die Wirkung ist durch diese Methoden besonders gut, da das Tinnitus Medikament somit direkt in die Blutbahn gebracht wird. Die normale Therapiedauer beträgt normalerweise um die 10 Tage.

Eine Kortison-Behandlung birgt jedoch auch gewisse Risiken, da es zu erhöhtem Blutdruck, erhöhten Zuckerwerten oder auch hohem Cholesterinspiegel kommen kann. Deshalb wird von dieser Therapie bei akutem Tinnitus ohne Hörverlust meist abgeraten.

Insulin ist ein Tinnitus Medikament.

Infusion

Hier lassen sich zwei Kategorien von Infusionswirkstoffen ausmachen.  Plasmaexpander erhöhen die Flüssigkeitsmenge des Blutes, während Vasodilatatoren zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen.  Es werden vor allem folgende Stoffe per Infusion verabreicht:

  • Pentoxyifyllin
  • Dextrane
  • Hydroxyäthylstärke

Eine Infusion wird im Zuge einer Therapie verabreicht, die normalerweise über eine Periode von 10 Tagen andauert. Die Infusionstherapie wird bei Patienten angewandt, die mit akutem Tinnitus diagnostiziert werden. Das Ziel der Behandlung ist Förderung der Durchblutung des Innenohres.

Unter natürlichen Tinnitus Medikamenten versteht man Inhaltsstoffe, die du ganz einfach über die Nahrung zu dir nehmen kannst. Wir stellen dir heute drei Verschiedene vor:

  • Entzündungshemmende Kräuter
  • Magnesium
  • Vitamin B12

Entzündungshemmende Kräuter

Entzündungshemmende Kräuter wie Ginkgo biloba und Ashwagandha helfen die Gesundheit des Kreislaufsystems zu verbessern. Ebenso ist Padma28, ein Kräuter-Heilmittel der tibetischen Medizin, ein anerkanntes Mittel gegen Tinnituts. Infolgedessen verwendet man diese Art von Tinnitus Medikament um einen unregelmäßigen Kreislauf wieder zu normalisieren und so den Tinnitus zu bekämpfen.

Wirkung

Diese Kräuter verbessern den Blutfluss und die Verfügbarkeit von Blut zu allen Teilen des Körpers, einschließlich der Ohren. Dementsprechend verbessern sie die Funktion aller Teile des Gehörmechanismus und helfen bei der Behandlung von Tinnitus. Für Ginkgo beträgt die empfohlene Dosierung 120-240 mg/Tag.

Rezeptidee:

Koche 200 mg Kräuter pro Tag mit einem Glas warmer Milch auf.

Magnesium

Magnesium wird auch in der klinischen Praxis als ein Mittel verwendet, um die Heilung von Tinnitus sowie anderen Hörstörungen zu unterstützen aber auch vorzubeugen. Wissenschaftliche Studien, die eine positive Wirkung belegen, gibt es nicht, jedoch weisen einige Untersuchungen auf eine Verbindung zwischen Magnesium und der Vorbeugung von Ohrgeräuschen hin. Besonders effektiv ist Magnesium, wenn der Tinnitus aufgrund eines Hörsturzes, Knalltraumas oder Lärmtraumas aufgetreten ist.

Wieso kann man Magnesium als Tinnitus Medikament bezeichnen?

Zuerst ist eine wichtige Eigenschaft des Magnesiums, dass es aus der Blutbahn in die Flüssigkeit innerhalb des Innenohrs übergehen kann. Dort angekommen hilft Magnesium bei deinem Tinnitus aufgrund des Zusammenspiels zwischen dem Mineral und Rezeptoren im Innenohr.

Aber was ist ein Rezeptor? Rezeptoren sind in fast allen Bereichen unseres Körpers zu finden. Die Art von Rezeptoren, die für die Wirkung des Magnesiums relevant sind, befinden sich im Zellinneren sowie auf Zelloberflächen. Sie arbeiten als sogenannte Andockstellen für bestimmte Stoffe, beispielsweise Botenstoffe, Inhaltsstoffe von Medikamenten oder Hormonen. Dockt ein Wirkungsstoff, in unserem Fall Magnesium, an einem Rezeptor an, hat dies eine spezielle Wirkung zur Folge. Durch die sogenannte Rezeptorblockade wird der Einstrom von Kalzium in die Hörsinneszellen erheblich gehemmt. Würde Kalzium in einer erhöhten Menge in die Zellen gelangen, würde dies in einer Schädigung der Zelle resultieren.
Aufgrund des ähnlichen Wirkungsansatzes von Magnesium und bestimmten Medikamenten an Rezeptoren lässt sich Magnesium auch als Tinnitus Medikament bezeichnen.

Ebenso fördert und verbessert Magnesium wie viele andere Medikamente die Durchblutung des Innenohrs.

Wann genau wirkt Magnesium?

Gerade wegen der besseren Durchblutung soll Magnesium als Vorbeugung eines Tinnitus oder eines Hörsturzes wirken. So wurde anhand von Studien herausgefunden, dass die Einnahme von Magnesium vor Ereignissen, die potenziell das Gehör schädigen, also beispielsweise Schießübungen oder ein Konzert-/Discobesuch, die negativen Folgen reduzieren. Wenn du das nächste Mal also weißt, dass du dein Gehör einer hohen Lärmbelastung aussetzen wirst, so ist es ratsam deine Magnesiumdosis vor diesem Event deutlich zu erhöhen.

Wie wir bereits in unserem Beitrag Hormone Schlafstörungen erklärt haben, ist Stress sowohl schlecht für deinen Schlaf als auch begünstigend für die Entwicklung eines Tinnitus. Befindest du dich in chronischem Stress, so ist deine Kortisol-Ausschüttung deutlich erhöht. Im Innenohr hat dies zur Folge, dass sich dort die Blutgefäße verkleinern und zusammenziehen. Diesem Problem wirkt Magnesium wieder entgegen, da es beruhigend auf das Innenohr wirkt, die Blutgefäße sich dadurch erweitern und die Durchblutung wieder gefördert wird. Des Weiteren ist die Einnahme von Magnesium von Magnesium sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus sinnvoll.

Wie erkennst du einen Magnesiummangel?

Zu betonen ist, dass ein Mangel an Magnesium nicht einen Tinnitus verursacht. Ein Mangel wirkt nur begünstigend, heißt eine angebrachte Dosierung von Magnesium senkt die Wahrscheinlichkeit des Auftreten eines Tinnitus. Ein Mangel an Magnesium kann gewisse Symptomen zur Folge haben. So können Schwindel, Muskelzucken, Verdauungsbeschwerden oder Herzrasen mögliche Anzeichen für einen Tinnitusmangel sein.

Welche Formen von Magnesium kann ich einnehmen?

Zur gezielten Vorbeugung vor einem Event wie zum Beispiel ein Konzertbesuch wird normalerweise Magnesium in hochdosierter Form also speziellen Präparaten eingenommen. Achte jedoch darauf nicht mehr als 800mg einzunehmen, da eine Überdosierung Magen-Darm Probleme mit sich bringen kann.

Nichtsdestotrotz ist eine alltägliche ausgewogene Ernährung ebenso wichtig.
Folgende Produkte enthalten viel Magnesium:

  • Naturreis
  • Sonnenblumenkerne
  • Mandeln
  • Vollkornnudeln
  • Leinsamen
  • Kakao

Vitamin B12

Vitamin B12 ist ein wichtiger Bestandteil bei der Bildung der Markscheide. Diese befindet sich im peripheren Nervensystem.
Ähnlich wie bei Magnesium musst du darauf achten, dass es bei dir zu keinem Mangel an Vitamin B12 kommt. Dieser könnte einige negative Folgen nach sich ziehen, unter anderem Tinnitus. Es gibt zwei Ansätze, bei denen ein Vitamin B12 Mangel einen Tinnitus zur Folge hat.

  1. Ein Mangel an Vitamin B12 lässt die Nerven anfälliger für Schäden sein. Wenn Entzündungen auftreten, können diese Nerven deutlich leichter beschädigt werden, was bei Nerven im Bereich des Innenohrs sowie bei bestimmten Nervenbahnen im zentralen Nervensystem Tinnitus zur Folge haben kann.
  2. Eine Vermutung von Experten basiert auf dem Gedanken, dass Tinnitus durch die Inaktivität von Nervenbahnen entsteht. So soll diese Art von Tinnitus durch einen Mangel an Vitamin B12 verstärkt werden.

Diese lösen wiederum den Tinnitus aus. Baue Vitamin B12 ganz einfach durch Lachs, Käse und Fleisch in die Nahrung mit ein.

Vitamin B12, in Fisch enthalten, ist eines der Tinnitus Medikamente.
Vitamin B12, in Fleisch enthalten, ist eines der Tinnitus Medikamente.
Vitamin B12, in Eiern enthalten, ist eines der Tinnitus Medikamente.

Umgekehrt ist es aber auch häufig der Fall, dass Medikamente Tinnitus hervorrufen. Diese Medikamente können Nebenwirkungen auf das Hörsystem haben und so einen Tinnitus zur Folge haben. Deshalb überprüfe bei einem Tinnitus zuerst, ob ein Medikament, die du derzeit einnimmst, möglicherweise für deinen Tinnitus verantwortlich sind.

Mögliche Medikamente als Auslöser für deinen Tinnitus

  • Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure (ASS) beinhalten
  • Antibabypille
  • Entwässerungsmittel, z.B. Diuretika
  • Medikamente gegen Bluthochdruck (Beta-Blocker, ACE-Hemmer)
  • Medikamente gegen Depressionen, v.A. Trizyklische Antidepressiva
  • Aminoglykoside (Antibiotika)

Beachte:

Oft werden als Tinnitus Medikament Schlaftabletten verwendet, da der Tinnitus häufig zu Einschlafstörungen führt. Verwende jedoch keine Schlaftabletten, weil Schlafrhythmus gestört wird. Greife anstelle dessen lieber auf pflanzliche Beruhigungsmittel wie Hopfen, Baldrian oder Johanniskraut zurück.

Das Ginko Präparat ist umstritten. Nachdem dies nach sechs Wochen ohne Erfolg angewendet wurde, sollte es besser abgesetzt werden.

Ätherische Öle wirken als Tinnitus Medikament, da sie die Zellen beruhigen.
Ätherische Öle wirken als Tinnitus Medikament, da sie die Durchblutung fördern.
Ätherische Öle wirken als Tinnitus Medikament, da sie die Durchblutung fördern.
Ätherische Öle wirken als Tinnitus Medikament, da sie Stress lindern.

Neben ätherischen Ölen sind auch mazeriertes Öl, schwarzes Samenöl und Sesam sehr hilfreich. Diese Trägeröle sind bekannt für ihre heilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

So verwendest Du ätherische Öle 

Ätherische Öle sind grundsätzlich sehr vielfältig anzuwenden. Diese lassen sich auf die äußere Anwendung und die innere Anwendung aufteilen. Eine äußere Anwendung ist zum Beispiel das Auftragen des Öls auf die Haut. Die innere Anwendung beinhaltet unter anderem die Einnahme von Tee.

Wir stellen dir heute eine Art der äußeren Anwendung vor.

  1. Lese dir kurz die beiliegende Empfehlung deines ätherischen Öls durch.
  2. Verwende die dort angegeben Menge. Natürlich kannst du auch unterschiedliche Öle vermischen.
  3. Massiere das Öl an den Seite des Halses sowie an den Ohren ein. Massiere die Ohrringe, das Ohrläppchen, das Weichteils direkt hinter dem Ohr und den knöchernen Teil hinter dem Ohrkamm ein. 
  4. Verreibe zwischenzeitlich 2-3 Tropfen auf deiner kompletten Handfläche sowie den Unterarmen, da dies eine entspannende Wirkung hat. Atme dabei tief ein- und aus.
  5. Massiere dich 15 – 30 Minuten ein.

 

So stellst du dein eigenes Tinnitus Medikament her: Lavendel Öl

Lavendel-Öl ist ein Tinnitus Medikament.

Tinnitus Medikament - Zusammenfassung

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