Wir zeigen dir die wichtigsten Tinnitus Symptome auf und erklären dir außerdem, was du dagegen tun kannst. 

Hierbei  ist zu erwähnen, dass Tinnitus Symptome von Patient zu Patient unterschiedlich sind und deshalb sehr individuell auftreten. Um die unterschiedlichen Tinnitus Symptome kennenzulernen und zu erkennen, hilft dir dieser Artikel. 

Durchaus sind die Tinnitus Symptome ausgesprochen individuell. Allerdings können sie sich auch im Laufe der Zeit bei jedem Betroffenen immer wieder verändern. In jedem Fall handelt es sich bei den Tinnitus Symptomen aber um ein Ohrgeräusch, welches häufig als

  • hoher Kreischton
  • Rauschen
  • Piepen
  • Summen
  • Surren oder
  • Brummen
  • Pfeifen
  • Zischen
  • Rauschen

wahrgenommen wird.

Verschiedene Arten des Tinnitus

Egal wie sich das Geräusch für den Betroffenen anhört, kann der Tinnitus nach seiner Dauer und seinem Entstehungsort klassifiziert werden:

Akuter Tinnitus

Hierbei treten die Symptome plötzlich auf und halten für wenige Stunden aber manchmal auch bis zu drei Monaten an. Oft bessern sich diese Symptome spontan ohne das Zutun des Betroffenen. Tatsächlich ist dieses Symptom meist die Folge einer starken Lärmbelastung. Nichtsdestotrotz solltest du einen Arzt aufsuchen, wenn das Ohrgeräusch nach 24 Stunden noch andauern da zu diesem Zeitpunkt die Heilungschancen am besten stehen.

Chronischer Tinnitus

Liegen die Tinnitus Symptome allerdings länger als drei Monate vor, sprich man von einem chronischen Tinnitus. Um diese Entwicklung zu verhindern, ist es wichtig, die Anzeichen frühzeitig ernst zunehmen und zu behandeln. Immerhin verschwindet bei rund einem Drittel der Fälle der chronische Tinnitus nach einigen Jahren wieder. In diesem Fall ist das Wichtigste zu lernen mit der Belastung durch die Tinnitus Symptome umzugehen. Ferner eignet sich für die Linderung des Schlafmangels, eines der belastendsten Begleitsymptome des chronischen Tinnitus, eignet sich sehr gut das leise Abspielen von Musik oder Podcasts. Hierbei kannst du herausfinden, welche Einschlafhilfe die richtige für dich ist.

Subjektiver Tinnitus

Der subjektive Tinnitus beschreibt ein Ohrgeräusch, das nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Im Grunde genommen liegt diese Art des Tinnitus meistens vor. Folglich liegt dieser in 99% der Fälle vor. Unter anderem wird er durch eine Täuschung des Hörorgans ausgelöst, das heißt es existiert keine physische Schallquelle.

Objektiver Tinnitus

Demgegenüber kann das Ohrgeräusch bei einem objektiven Tinnitus auch von anderen Personen gehört werden. Daher resultiert das Symptom aus einer spezifischen Erkrankung beispielsweise einem Herzfehler, einer Verspannung der Mittelohrmuskulatur etc.. Allerdings liegt diese Form nur bei jedem 100. Tinnitus-Patienten vor.

Zum einen kann der Ton gleichbleibend intensiv sein oder zum anderen einer rhythmischen, wellenartigen An- und Abschwellung folgen. Zusätzlich können die Symptome ein- oder beidseitig wahrgenommen werden und können einzeln oder gleichzeitig auftreten. Des Weiteren können sie verschwinden und wiederkehren.

In der Tat kann die Schwere des Tinnitus von einer leichten Belästigung, die nur in völliger Stille wahrgenommen wird, z.B. wenn man im Bett liegt, bis hin zu einer schweren und lähmenden Störung reichen, welche zu extremer Frustration führen kann.
Infolgedessen können die Symptome die Lebensqualität stark beeinträchtigen, allerdings lösen sie sich in 70 % der Fälle glücklicherweise wieder auf. Tatsächlich kommt ein Großteil der Patienten auch ohne Therapie gut zurecht.

 

Ärzte teilen die Tinnitus Symptome wie üblich in der Medizin in verschiedene Schweregrade ein:
Grad 1

Kompensierter Tinnitus. Zufolge: Stört überhaupt nicht

Grad 2

Kompensierter Tinnitus. Zufolge: Stört nur gelegentlich

Grad 3

Dekompensierter Tinnitus mit einem erheblichen Leidensdruck (8-13 % der Menschen mit chronischem Tinnitus)

Grad 4

Dekompensierter Tinnitus mit einem sehr schwergradigen Leidensdruck und folglich einer psychischen Erkrankung

Begleitsymptomen

Falls das Ohrgeräusch allerdings schwerere Auswirkungen hat, ist mit diesen und ähnlichen sogenannten Begleitsymptomen zu rechnen:

  • Angstzustände
  • Depressionen/depressive Verstimmung
  • Dysakusis und Hyperakusis
  • Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Gereiztheit
  • Gefühl von Schwerhörigkeit
  • Gefühl von einem verstopften Ohr
  • höhere Empfindlichkeit gegenüber lauten Geräuschen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwächen
  • Nervosität, Unruhe
  • Ohrenschmerzen
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen und Verspannungen in Schulter und Nacken
  • Schwindelgefühl
  • Taubheitsgefühl in den Ohren

Jedenfalls bezeichnet Dysakusis eine hallende Geräuschwahrnehmung und Hyperakussis eine Geräuschüberempfindlichkeit.

Hierzu haben wir für dich die häufigsten gehörten Töne und Geräusche mal aufgenommen, damit du dir auch als Nicht-betroffener ein Bild davon machen kannst:

Bitte senke die Lautstärke an deinem Gerät zuvor!

4 Khz triangle wave:

5 Khz impulse wave:

5 Khz square wave:

8 Khz triangle wave:

10 Khz sine wave:

13 Khz square wave:

14 Khz sine wave:

200 Hz impulse wave:

brown noise:

violet noise:

Kam dir einer dieser Töne bekannt vor? Dann schreib uns von deiner Erfahrung mit den Tinnitus Symptomen!

Auch Stress kann die Tinnitus Symptome beeinflussen. Im Folgenden zeigt dir die Grafik, wie sehr jede Form von intrinsischem und extrinsischem Stress die Tinnitus Symptome beeinflusst:

Tinnitus Symptome
Tinnitus Symptome

Der Teufelskreis der Tinnitus Symptome und wie du ihn durchbrichst:

Bei einem akuten Tinnitus können die Ohrgeräusche (Tinnitus Symptome) als negativ oder neutral wahrgenommen werden. Insofern sie neutral wahrgenommen werden, gewöhnt sich der Betroffene daran und kann folglich damit gut leben. Im Falle der negativen Wahrnehmung, resultiert das in Angst, Nervosität und Anspannung, wodurch die Tinnitus Symptome infolgedessen deutlich verstärkt werden. Derartig schließt sich der Teufelskreis.

zusammenfassung

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